Aktuelles 2018

04.07.2018 Kinderschauflößen am Floßhaus in Crossen 

Am 4. Juli 2018 fand das schon 3. Kinderschauflößen am Flosshaus in Crossen statt. 6 Kinder einer Fereinfreizeit im Rittergut Nickelsdorf konnten vor Ort an einem ausführlichen Lehrgang zum Thema Scheitholzflößerei auf dem Elsterfloßgraben teilnehmen. Nach einem theoretischen Teil folgte der praktische Teil, welcher bei den aktuellen Temperaturen doch etwas anstrengend war, aber zum Glück blieb dabei nicht jeder ganz trocken. Über die Urkunde als Flößerlehrling freuten sich die Kinder, aber das anschließende abkühlende Bad in der Elster vor Ort fand noch mehr Freude. Solche Veranstaltungen bietet unser Verein Kindern im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften, Klassenfahrten und - ausflügen, Schul- und Fereinfreizeiten an.

01.07.2018 15. Hoffest auf dem Ziegenhof Schleckweda

Beim 15. Hoffest auf dem Ziegenhof Schleckweda (Gemeinde Wetterzeube) war der Förderverein Elsterfloßgraben mit einem von 15 Ständen vertreten. Das Thema Elsterfloßgraben wurde mit regem Interesse angenommen, nicht nur von den 30 Zuhörern der 2 Vorträge zum Elsterfloßgraben auf der Floßgrabenbrücke in Schleckweda. Es gab einen intensiven Austausch von Informationen auch zu unserem Verein und unseren Projekten. Neben Büchern "Der Elsterfloßgraben" fanden auch viele Broschüren dankende Abnehmer.

Das Hoffest ist wie jedes Jahr eine sehr zu empfehlende Veranstaltung, unter vielen Hoffesten ein besonders schönes. Das Wirts-Ehepaar Astrid und Igor Blume nahmen übrigens kürzlich als erste die Auszeichnung des Landesheimatbundes von Sachsen-Anhalt "Musikantenfreundliches Gasthaus" entgegen.

http://www.ziegenhof-schleckweda.de/cont_Home/home.html

28.06.2018 Neu: Karten zur Flößerei

Deutsche Flößerei-Vereinigung e.V.
Aktuelles, Allgemein, Kulturerbe

Ein aktuelles Projekt der Deutschen Flößerei-Vereinigung ist die Erstellung von Flußkarten, die die Verteilung der Flößerei in den deutschen Flußgebieten veranschaulichen sollen.

Als erste Karte ist die Darstellung der aktuellen Flößerei fertig geworden. Markiert sind die Floßstrecken, die aktuell beflößt werden oder auf denen in letzter Zeit geflößt worden ist (Punktierung entlang des entsprechenden Flußlaufs).

Die entsprechenden Vereine und Gemeinden sind in der Karte gelennzeichnet.

 

Unser Zeitz (obwohl selbst "trocken") ist mit dabei. Unser Schauflößen ist derzeit in Crossen, Nempitz und Kötzschau zu erleben.

27.06.2018 Es soll wieder fließen im Floßgraben

Um es klar zu sagen: Wir kämpfen um eine durchgängige Wasserführung im Großen Elsterfloßgraben- von Wetterzeube über Salsitz, Kleinosida, Grana, Zeitz und die Orte in der Elsteraue bis hin nach Elstertrebnitz. Damit das alte Gewässer erhalten bleibt.

2018.06.27-MZ-Es soll wieder fließen-Els
Adobe Acrobat Dokument 188.4 KB

19.06.2018 OTZ-Mehr Löschwasser für Ahlendorf

Am Floßgraben wurde eine alte Entnahmestelle reaktiviert. Der Förderverein maß parallel die Fließgeschwindigkeit.

19. Juni 2018 / 02:58 Uhr

Zunächst sollte der Floßgraben an der Brücke Nummer 2 mit Holzbrettern angestaut werden. Die Bohlen wurden aber immer wieder hochgedrückt. Die Wassertiefe reichte aber auch so aus, um Wasser per Pumpe entnehmen zu können. Foto: Susann Grunert

 

Ahlendorf. Dass aus dem Floßgraben in Ahlendorf vor Jahrzehnten schon einmal Löschwasser gepumpt wurde, daran kann sich Gerthold Poetzsch noch gut erinnern. „Ich war damals bei der Feuerwehr, wir ­haben die Platten an der Entnahmestelle gelegt.“

 

Über die Jahre geriet die Entnahmestelle neben der Brücke Nummer zwei aber in Vergessenheit und wucherte zu. „Als wir die Brücke vor einiger Zeit beräumt haben, fielen uns Metallleisten an den Seiten auf“, erzählt Helmut Wunderlich vom Förderverein Elsterfloß­graben.

Alteingesessene Ahlendorfer erzählten ihm dann, dass zwischen die Streben früher Holzbohlen gesetzt wurden, um den Floßgraben anzustauen und so Löschwasser zu entnehmen. „Angesichts der Löschwasserproblematik, die in Ahlendorf herrscht, haben wir uns überlegt, ob die alte Entnahmestelle nicht wieder reaktiviert werden könnte“, sagt Wunderlich.

Auf Betreiben des Vereins fand daher am Sonnabend eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Crossen und Wetter­zeube statt. Zahlreiche Ahlendorfer waren als Zuschauer dabei. „Ich habe im Floßgraben das Schwimmen gelernt“, erinnerte sich Erika Poetzsch. Damals sei er aber noch deutlich sauberer gewesen.

Zunächst wurden Holzbohlen, die von Ahlendorfer Bürgern gestiftet worden waren, wie früher in die Metallleisten gesteckt, um das Wasser anzustauen. Die Bohlen wurden aber wieder hochgedrückt.

Doch auch ohne Anzustauen, konnte genügend Wasser gepumpt werden: „Das ging wunderbar“, sagte der stellvertretende Wehrleiter von Crossen, Silvio Mahl. In Abstimmung mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie könne zudem das Schott am Floßhaus ­geöffnet werden.

Zu klären sei allerdings noch die Zugängigkeit zur Entnahmestelle. Die Zufahrt ist nur über eine Wiese möglich, die seit kurzem verpachtet ist. „Wir könnten zwar im Ernstfall trotzdem die Stelle anfahren, es käme aber zu Zeitverlust.“

Die Mitglieder des Floßgrabenvereins nutzten die Übung am Sonnabend auch gleich dazu, die Fließgeschwindigkeit des Floßgrabens zu ermitteln. „Dazu gibt es keine wirklichen Daten“, sagte Helmut Wunderlich. Dafür warfen sie an der Brücke Nummer eins zwölf Holzscheite ins Wasser, begleiteten sie zu Fuß und stießen das Holz ab und zu mit dem Flößerhaken an, damit nichts hängen blieb. Nach gut einer halben Stunde hatte das Holz die 500 Meter absolviert und kam an Brücke Nummer zwei wieder an. Damit liegt die Fließ­geschwindigkeit bei 0,5 Kilometern pro Stunde.

„Als wir vor vier Jahren hier angefangen haben, lag die Fließgeschwindigkeit vielleicht bei 0,1 Kilometer pro Stunde“, so Wunderlich. Die Arbeit des Vereins, der den Floßgraben beräumt hat, mache sich also mittlerweile bemerkbar. Und je schneller das Wasser fließt, ­desto besser geht es dem Floßgraben: „Er verschlammt nicht und reinigt sich selbst.“

Susann Grunert / 19.06.18

18.06.2018 Brückenschlag zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt
Ein Bericht in der MZ von der Feuerwehrübung und dem Schauflößen.

2018.06.18-MZ Brückenschlag Thüringen Sa
Adobe Acrobat Dokument 224.9 KB

16.06.2018 Feuerwehrübung und Schauflößen in Crossen

Feuerwehrübung und Schauflößen- geht das überhaupt? Und wie! Bewiesen wurde das heute in Ahlendorf, Gemeinde Crossen (Thüringen). Mitglieder des Fördervereins Elsterfloßgraben und Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Crossen und Wetterzeube bereiteten das Ereignis vor und etliche Einwohner gesellten sich dazu.
Zuerst wurde an der Brücke Nr. 2 des Großen Elsterfloßgrabens mittels Holzbohlen das Wasser angestaut. Dort ist nämlich die Wasserentnahmestelle bei Bränden. Das kleine „Stauwerk“ nutzten dann die Flößer als „Rechen“, so heißt beim historischen Flößen die Auffangeinrichtung für das Floßholz. Eingeworfen wurde an der Brücke Nr. 1 und nach ca. einer halben Stunde kamen die Scheite in Ahlendorf an. Unterwegs wurde nach historischem Vorbild das Scheitholz mit Flößerstangen dirigiert. Auch Flößerlehrling Marie half kräftig mit. Die Anwohner freuten sich, dass nach 154 Jahren wieder Floßholz in ihrem Dorf ankam. Auch eine Versorgung war organisiert. Eine gelungene Premiere für eine Veranstaltung, die 2019 fortgesetzt werden soll.
Frank Thiel

Fotos: Thiel, Reinboth

07.06.2018-Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in Bamberg

Heute fand die Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in der Aula der Otto-Friedrich-Universität Bamberg statt:
Thema: „Kulturerbe und Europa - Erbe erhalten, Vielfalt gestalten“.
Es war eine sehr anregende Veranstaltung mit vielen Facetten zur aktuellen Politik, gesetzt von der Präsidentin der UNESCO-Kommission, Frau Prof. Metze-Mangold, dem Kultur-staatsminister a.D. Prof. Michael Neumann und dem Publizisten Wilhelm von Sternburg. Erfrischend der Beitrag von Schülerinnen und Schülern der Bamberger UNESCO-Projektschule E.T.A. Hoffmann-Gymnasium. Sehenswürdigkeiten von Bamberg szenisch dargestellt und den Ausklang saxophonisch begleitet, mit viel Improvisationsvermögen. Ich durfte in Doppelfunktion dabei sein, als 2. Vorsitzender der Deutschen Flössereivereinigung und als Vorstandsmitglied vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt. Gute Gespräche auch mit Prof. Neumann und mit Benjamin Hanke von der UNESCO-Kommission zum Thema Flößerei als Immaterielles Weltkulturerbe.
Dr. Frank Thiel

17.05.2018 Landtag von Sachen-Anhalt Aktuell

Antrag der Fraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur gezielten Weiterentwicklung der Industriekultur in Sachsen-Anhalt.

Ein wichtiger Antrag auch für die Pflege des Technischen Denkmals „Elsterfloßgraben“, der auf der nächsten Landtagssitzung verhandelt wird. Rüdiger Erben, Daniel Sturm, Katja Bahlmann, Sebastian Johannes Striegel, Claudia Dalbert, Gunnar Schellenberger, Thomas Wünsch und Marco Tulln sind dabei.

2018.05.17-Antrag zur Entwicklung der In
Adobe Acrobat Dokument 28.1 KB

16.05.2018 Projekttag am Elsterfloßgraben in Crossen

Vereinsmitglied Helmut Wunderlich organisierte für 26 Schüler der Grundschule Brahmenau einen Schulprojekttag. Früh traf man sich in Nickelsdorfer Ländliche Kerne e.V., es gab erste Informationen zur Historie des Elsterfloßgrabens und gemeinsam wurden kleine Flöße gebastelt. Am Nachmittag ging es direkt zum Schauflößen, Scheitholzflößerei sebst erleben. Zugleich konnten die selbst gebastelten Flöße zum Schwimmen gebracht werden. Nach dem Kennenlernen der praktischen Arbeit der Flößer erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde als "Flößer-Lehrling". Viel Spaß und Wissen wurden verbreitet, die Kinder waren mit Eifer dabei. (Die Genehmigung zur Veröffentlichung der Fotos wurde erteilt.)

01.05.2018 Anradeln auf der Weinroute an der Weißen Elster

Der Förderverein war ab Mittag an den Stationen Schwalbenhof in Ahlendorf und Schkauditz präsent. An allen Stationen herrschte bei bestem Radler-Wetter gute Stimmung bei Musik und kulinarischen Genüssen. Es gab zahlreiche Gespräche mit Gästen aus der gesamten Region und darüber hinaus. Vor allen ältere erinnerten sich an ihre persönlichen Begegnungen am oder im Elsterfloßgraben (Baden, Fische fangen, Schlittschuh-Laufen im Winter oder auch Wartungsarbeiten am Grabensystem).

Vielfach wurde der Wunsch geäußert, der trockene Abschnitt des Elsterfloßgrabens soll doch wieder über Zeitz und Profen hinaus Wasser führen.

Wir arbeiten daran...auch als Hinweis an Reiner Haseloff, Claudia Dalbert, André Schröder MdL, Gunnar Schellenberger, Götz Ulrich...

01.05.2018 Anradeln an der Weinroute

Traditionell findet das Anradeln auf der Weinroute an der Weißen Elster am 1. Mai statt. Der Förderverein Elsterfloßgraben ist gemeinsam mit dem Schkauditzer Heimat- und Kirchenverein und dem Weingut Triebe direkt am Floßgraben in Schkauditz ab 12.00 Uhr zu finden. Es gibt jede Menge Informationen und Neuigkeiten zum längsten Denkmal in Mitteldeutschland.

Wer die Weinroute in Richtung Crossen weiterfährt ist in Ahlendorf auf dem Schwalbenhof herzlich willkommen. Ab 13.00 Uhr findet dort auch eine Führung am Elsterfloßgraben statt. Zu sehen sind das Alte Floßhaus, die saniert Brücke Nr. 1 und weiteres Interessantes über die Scheitholzflößerei.

24.04.2018-Naturfilm "Die Elsteraue bei Crossen - 10 Jahre Naturbeobachtung

Klubhaus Crossen von 19:00-21:00 Uhr

Hauptstraße 12, 07613 Crossen an der Elster

Details
10 Jahre Naturbeobachtung mit Filmaufnahmen sind die Basis für diesen beeindruckenden Naturfilm über die Crossener Elsteraue:
- Gegenstand des Filmes sind Tiere und ihre Verhaltensweisen
- Blumen und Pflanzen, die man nicht alltäglich sieht, wie die einzigste hier                wachsende Orchidee, das Purpurknabenkraut
- durchziehende Wasservögel, brütende Sing - und Greifvögel sind zu sehen, auch    der seltene Baumfalke und die Nachtigall
- Hochwasser und Landwirtschaft kommen nicht zu kurz
- dieser Naturfilm wird jeden Naturfreund beeindrucken

16.04.2015 TAG DER INDUSTRIEKULTUR

Zur Auftaktveranstaltung in Zeitz bietet der Verein MUT ein vielfältiges Programm. Es

werden aber auch Probleme wieder deutlich.

VON MATTHIAS VOSS

ZEITZ/MZ - "Der Tag der Industriekultur ist für uns der Auftakt zur Saison. Ab jetzt hoffen wir wieder auf ganz viele Besucher und Gäste in unseren Museen und Gedenkstätten", sagt Andreas Ohse. Der Teucherner ist seit 2013 Vorsitzender der Mitteldeutschen Gesellschaft für

Industriekultur und hat gestern den Auftakt der elften Auflage des Veranstaltungstages in Zeitz eröffnet. Im Herrmannschacht an der Naumburger Straße konnte er dazu neben zahlreichen interessierten Besuchern oder Mitgliedern des örtlichen Vereins Mitteldeutscher Technik und Umweltpark (MUT) auch unter anderem den Zeitzer Oberbürgermeister Christian Thieme (CDU) und den Wirtschaftschef des Burgenlandkreises, Thomas Böhm, begrüßen.

 

"Wir müssen eine Erinnerungskultur setzen. Denn viele junge Leute vergessen zum Beispiel, dass es die neuen Seen in der Region ohne die Braunkohle gar nicht geben würde", so Böhm. Auch hierfür gibt es jetzt ein neues Entwicklungsprogramm, in dem der Vertreter vom Landratsamt der Zeitzer Region gute Chancen gibt, sich mit Leipzig oder Gera zu vernetzen.

 

Generell müsse man sich was einfallen lassen, wenn man die Leute hinter dem Ofen hervor-locken möchte. "Ein Museum soll ja etwas für die ganze Familie bieten. Deswegen sind die Zeiten des Anfassen verboten schon lange vorbei", sagte Ohse. Ein gutes Beispiel sei dafür der MUT mit dem Herrmannschacht und der ältesten Brikettfabrik der Welt. Diese wurde den Besuchern dann auch ausgiebig vorgestellt - und Anfassen war ausdrücklich erlaubt. So durften die auf dem Außengelände stehenden Loks betreten werden und eine Dampf-maschine machte ihre Arbeit. "Wir wollten bei dem schönen Wetter mal wieder raus. Und in der Brikettfabrik waren wir schon lange nicht mehr", sagt Frank Schön. Der Besucher war zusammen mit seiner Frau Kathrin aus Deuben gekommen und hatte von dem Tag der Industriekultur in der MZ gelesen. "Ich kenne mich mit den Anlagen hier gut aus. Es ist aber trotzdem immer wieder schön, sie mal wiederzusehen", meint Schön. Denn er selber hatte bis 1995 in der Brikettfabrik in Deuben gearbeitet, ehe er zur Gala Mibrag wechselte. Mit seinem neuen Arbeitgeber hatte er das alte Wohn- und Kontorhaus am Herrmannschacht abgerissen. "Es ist interessant, den Werdegang des Areals zu verfolgen. Also das was weggerissen wurde und was erhalten worden ist", sagt Kathrin Schön.

Doch nur zwei einfache Führungen wären für so einen besonderen Tag natürlich zu wenig gewesen. Deswegen hatte der MUT sich die Kameraden vom Elsterfloßgraben-Verein eingeladen. Die gaben, wie schon im vergangenen Jahr, ebenfalls zwei aufwändige, einstündige Führungen entlang des Grabens bis Grana und wieder zurück. Ein weiterer Programmpunkt war die Eröffnung der Ausstellung von MZ-Fotograf Peter Lisker aus

Tagewerben. Er zeigte im Versammlungsraum des neuen Kontors Fotos vom ehemaligen Dorf Großgrimma, welches für die Erweiterung des Tagebaus Profen-Nord komplett weggerissen wurde, und dessen Umzug nach Hohenmölsen.

Zur Feier des Tages durften MUT-Geschäftsführerin Teresa Schneidewind und die erste Vorsitzende des Vereins, Anke Luksch, eine neue Hinweistafel enthüllen. Diese weist auf den Recarbo-Radwanderweg für die Besucher hin, die nach dem Herrmannschacht noch weiter auf Entdeckungstour in der Region gehen wollen. Weitere Schilder mit Hinweisen und Pfeilen werden in den kommenden Tagen aufgehängt. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Kulturstiftung Hohenmölsen und dem Sponsor Südzucker. "Es ist wichtig, dass man Hand in Hand arbeitet. Je mehr mitmachen, desto besser", freut sich Andreas Ohse.

15.04.2018 Heute fand die Eröffnungsveranstaltung der Tage der Industriekultur in Sachsen-Anhalt in Zeitz statt. Am Vormittag gab es Grußworte und einen Festvortrag von Andreas Ohse, am Nachmittag Führungen in der ältesten Brikettfabrik der Welt und dem größten Denkmal in Mitteldeutschland-dem Elsterfloßgraben.

Fotos von Hartmut Krimmer, Mirko Fleischer, Christian Zeumer, Teresa Schneidewind, Förderverein Elsterfloßgraben

15.04.2018 Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt 

Gemeinsam lädt der Herrmannschacht und der Förderverein Elsterfloßgraben zur Besichtigung der beiden alten Industriedenkmale am 15. April 2018 ein.

 

Die Brikettfabrik Herrmannschacht ist die älteste erhaltene Brikettfabrik weltweit mit einem bestehenden Maschinenbestand des ausgehenden 19. Jahrhundert. Zum Tag der Industriekultur öffnet die Brikettfabrik wieder Ihre Pforten und bietet Führungen auf dem Gelände und in den Fabrikräumen an. Dazu wird die alte Dampfmaschine wieder schnaufen und die Stempelfräsmaschine ihr Können zeigen. 

 

Der Verein “Mitteldeutscher Umwelt und Technikpark e.V." führt an diesem Tag
Führungen um 13.00 und 15.00 Uhr durch.

 

Der "Förderverein Elsterfloßgraben" führt zwei Exkursionen in den Elsterfloßgraben jeweils um 14.00 und 16.00 Uhr durch. 

 

Die Besucher werden auf der Sohle im trockenen Abschnitt am künftigen Tierheim von Zeitz stehen, mitten in einem Gewässer 1. Ordnung, das gleichrangig ist wie Elbe und Saale. Wegen seiner Bedeutung als Technisches Denkmal ist der Floßgraben so im Wassergesetz definiert. 

Der Verein kämpft weiter um die Wasserführung auf dem ca. 65 km langen Großen Elsterfloßgraben, schließlich gibt es Orte, wo das kein Problem ist. Ausführlich werden Vereinsmitglieder auf der einstündigen Runde bis Grana und zurück ihre Vorhaben zum Elsterfloßgraben als Denkmalroute, Naturschutzpfad und Erholungsweg sowie das Positionspapier der Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen erläutern.

Schließlich war das 1050jährige Zeitz ein gutes Viertel seiner Lebenszeit durch die Scheitholzflößerei geprägt, mit der viele Ortschaften bis Halle und Leipzig mit Brenn- und Bauholz versorgt worden sind. Die Weiße-Elster-Flöße als das bedeutendste Brennholzversorgungssystem der Neuzeit hat die Holzversorgung beginnend im Vogtland bis in unsere Region gesichert.

Schauflößen gibt es bereits jetzt schon regelmäßig im Unterlauf und das alte Handwerk der Flößerei soll als Immaterielles Kulturerbe künftig auch um Zeitz gepflegt werden. 

Weitere Informationen: www.elsterflossgraben.jimdo.com

Mail: elsterflossgraben@gmx.de

24./25.03.2018 Presseartikel aus MZ Zeitz und Supersonntag
Berichte von der Mitgliederversammlung am 07.03.2018 im Neuhaus Salsitz und den Zielen des Fördervereines über eine länderübergreifende Konferenz zur Zukunft des Elsterfloßgrabens.

2018.03.24-ZEI-Brückenschlag für Denkmal
Adobe Acrobat Dokument 491.7 KB
2018.03.25-Neues vom Förderverein Elster
Adobe Acrobat Dokument 3.2 MB

22.03.2018 Schauflößen zum Weltwassertag in Kötzschau

Heute zum Welttag des Wassers fand gemeinsam mit der Grundschule Kötzschau (Stadt Leuna), ZWA Bad Dürrenberg und Förderverein Elsterfloßgraben ein Projekttag am Elsterfloßgraben statt.

Yvonne Reinboth, Helmut Wunderlich, Wolfgang Weise und Nadine Ewert hatten den Tag vorbereitet und begleitet. Die Kinder erfuhren so manches über die Bedeutung des längsten Denkmals von Mitteldeutschland, über die schwere Arbeit der Scheitholzflößer. Auch wenn das Wetter widrig war, das Hantieren mit Holz und Flößerhaken schwierig, aber das Immaterielle Kulturerbe „Flößerei“ wurde dennoch präsentiert. Und der Lohn des Tages war die Urkunde als Floßgraben-Lehrling für alle beteiligten Kinder.

Wir werden versuchen, bei besserem Wetter das Schauflößen für Kinder zu wiederholen. Damit der besondere Spaßfaktor, mal selbst Flößer zu sein, erlebbar wird.

10.03.2018 OTZ-Bericht über Mitgliederversammlung
Bericht in der Ostthüringer Zeitung (Saale-Holzland) über die Mitgliederversammlung unseres Fördervereins.

07.03.2018 Mitgliederversammlung des Fördervereins Elsterfloßgraben

Am 7. März 2018 fand im Neuhaus Salsitz bei Zeitz mit der Familie Ham als Gastgeber die Mitgliederversammlung des Fördervereins Elsterfloßgraben statt. Im Bericht des Vorstandes wurde eine vielfältige Bilanz der Aktivitäten der letzten beiden Jahre gezogen, das Engagement der Vereinsmitglieder hat deutlich zugenommen.

Auch zahlreiche Gäste waren anwesend, darunter der Direktor des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Burkhard Henning, und seine Mitarbeiter Herr Weiland und Herr Reuß sowie von der MIBRAG Dr. Jolas und Herr Thiel sowie weitere Interessenten an der Entwicklung des Floßgrabens. 

Mit Spannung wurde die Vorstellung des länderübergreifenden Positionspapiers der Landesbehörden von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen erwartet. Zwei gegensätzliche Positionen wurden vorgetragen, Wiederbespannung und Durchgängigkeit auf der gesamten Strecke oder Belassen von trockenen Abschnitten. Natürlich ist klar, dass im Gebiet von Sachsen-Anhalt erhebliche Aufwendungen erforderlich sind, um eine grundlegende Instand-setzung zu realisieren, aber der Verein ist weiterhin der Auffassung, das ist der richtige Weg, um das einzigartige technische Denkmal als Kulturlandschaftselement zu erhalten. Vorgeschlagen wurde die Durchführung einer Großen Elsterfloßgraben-Konferenz mit allen Beteiligten und Interessierten aus den drei Ländern.

Die Kontaktaufnahme zu den Kreis- und Landbehörden, um uns in den Strukturwandel der Braunkohleregion einzubringen. Wir werden uns an den Landrat vom Burgenlandkreis wenden, an die anderen beteiligten Partner für den Strukturwandel, um unsere Vorschläge zu unterbreiten.

Der Elsterfloßgraben hat als größte europäische Energiepipeline der Vergangenheit eine Zukunft als durchgängig bespanntes Gewässer, versehen mit zahlreichen Erinnerungs-punkten zur Geschichte und Bedeutung, aktiv betrieben durch Scheitholzflößer mit der Pflege des Immateriellen Kulturerbes der Bundesrepublik. 

Die Menschen nehmen den Floßgraben an, sie wollen ihn behalten und sich daran erfreuen. Das Interesse an einem funktionierenden Floßgraben ist gewachsen. Wohnen und Wohlfühlen am Wasser ist stets ein Zeichen für hohe Lebensqualität.

Vertreter eines Leipziger Ingenieurbüros berichteten über aktuelle Baumaßnahmen am Elsterfloßgraben: die Erstellung einer Entwurfsplanung im Abschnitt Wetterzeube-Haynsburg, um den bespannten Teil zu verlängern sowie Instandsetzungsarbeiten im Bereich Kaja und Lützen sowie in Nempitz. 

In der Mitgliederversammlung wurde weiterhin ein neuer Vertrag zwischen Sachsen-Anhalt und dem Förderverein zur Nutzung des Elsterfloßgrabens für Vereinszwecke unterzeichnet.

In der stattfindenden Vorstandswahl wurden Frank Thiel (1. Vorsitzender), Reinhard Sträßner (2. Vorsitzender), Jens Elle (Schatzmeister), Max Linke (Schriftführer) und Thomas Karkein (Beisitzer) wiedergewählt, ebenso Martin Bierbrauer und Christian Nitsch als Kassenprüfer.

 

Fotos: privat, Helmut Wunderlich, Screenshots vom Beitrag von Burgenland TV vom 9.3.2018 ab Minute 7:30 (https://www.youtube.com/watch?v=BvYQMM_v3vA)

 

Einladung Interessenten MV 2018-1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 153.5 KB
Rechenschaftsbericht Vorstand 2016-2017
Adobe Acrobat Dokument 258.2 KB

07.03.2018 Winterimpressionen am Elsterfloßgraben Teil 2

Anlässlich unserer heutigen Mitgliederversammlung und der Vorstandswahl hat sich der Elsterfloßgraben in seiner gesamten Länge mit einem „weißen Kleid“ geschmückt. Selbst die noch nicht bespannten Abschnitte, wie zum Beispiel am Weinberg von Familie Grit Triebe sehen idyllisch aus.

28.02.2018 Winterimpressionen am Elsterfloßgraben

Trockene Kälte am Elsterfloßgraben in den letzten Februartagen 2018 - eine Komposition zwischen Erstarrung und Lebendigkeit entlang des Verlaufes.

26.02.2018 Stadt Lützen

"Antrittsbesuch" beim neuen Bürgermeister der Stadt Lützen, Uwe Weiß. Diskutiert wurden vor allem die weitere Vitalisierung des Elsterfloßgrabens im gesamten Gemeindegebiet, schließlich ist Lützen ja auch Vereinsmitglied.

2019 feiert die Stadt ihren 750. Geburtstag, da wird der Förderverein mit dabei sein.

10.02.2018 -Ostthüringer Zeitung Eisenberg

Ahlendorfer haben Flutschutz selbst in der Hand

Hochwasserschutz an der Weißen Elster für den Crossener Ortsteil – Anwohner müssen sagen, ob sie ihn zu Lasten ihrer Grundstücke wollen

Von Angelika Munteanu

Crossen/Ahlendorf. „Es liegt bei Ihnen, Sie müssen sagen, ob Sie einen Hochwasserschutz um Ahlendorf wollen oder nicht. Wir sind nicht verpflichtet, eine Hochwasserschutzanlage für Ahlendorf zu bauen.“ Die Ansage von Frank Schirmer von der Thüringer Landgesellschaft war unmissverständlich für alle beim Ortstermin am späten Donnerstagnachmittag auf der Floßgrabenbrücke am Bahnübergang in Ahlendorf.

Etwa die Hälfte der Einwohner des kleinen Crossener Ortsteils war gekommen, um den Vertretern der Thüringer Landgesellschaft, die im Auftrag des Freistaates Thüringen den Hochwasserschutz an der Weißen Elster von Gera bis zur Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt planen, ihre Erfahrungen aus den Hochwassern der vergangenen Jahrzehnte und insbesondere von 2013 zu berichten. Und um zu erfahren, wie sie vor künftigen Elsterhochwassern geschützt werden können.

Auf Nachfrage von Planer Maik Blankenburg vom Planungsbüro Lopp in Weimar stellte sich heraus, dass nur ver- einzelt Häuser in Ahlendorf während der Flutkatastrophe von 2013 im Erdgeschoss beziehungsweise am Sockel Schaden genommen hatten. Offenbar aber vor allem wegen hoch stehenden Grundwassers und durch das in der Kanalisation zurückgedrückte Abwasser.

Der Forderung, schon vor Ahlendorf einen Schutzwall zu errichten, könne man nicht nachkommen, so die Planer. Die Landwirtschaftsfläche davor sei eine Retentionsfläche. Diese Überschwemmungsfläche sei beizubehalten und könne nicht versiegelt werden.

Auch der Leitdeich entlang der Weißen Elster soll nicht erhöht werden. Der soll, so erinnern sich Ahlendorf, bis in die 1970er Jahre höher gewesen sein und Schutz geboten haben. Mutmaßlich war er bei Bauarbeiten der Bahn damals um mehr als einen Meter in der Höhe abgetragen worden. Den Deich wieder zu erhöhen, würde bedeuten, dass das Hochwasser noch schneller im Flussbett Richtung Sachsen-Anhalt abgeleitet würde. Eine Gefahr, die in Zeitz befürchtet wird, wissen die Planer aus Thüringen.

Auch der Bahndamm auf der Strecke Gera-Leipzig wird nicht herhalten als Hochwasserschutz für Ahlendorf. Mit der Bahn habe es dazu keine Übereinkunft gegeben. Und die Durchlässe im Damm dürfen nicht verschlossen werden, berichteten die Planer.

Also wäre – wenn er von den Anwohnern gewollt ist – der Hochwasserschutz nur zwischen Elsterfloßgraben und Wohnbauten möglich. „So dicht wie möglich an der Bebauung“, sagten die Planer. Es gehe darum, die Ortslage zu schützen und nicht die Feldflächen. Die erste Reaktion aus dem Rund der Anwohner war heftig. Ein Eigentümer am Floßgraben wetterte, dass dann sein Grundstück nichts mehr wert sei.

„Wir müssen keinen Hochwasserschutz für Ahlendorf bauen“, stellte Frank Schirmer von der Thüringer Landgesellschaft nochmals klar. Wenn, dann wäre je nach Beschaffenheit des Untergrunds noch zu erklären, ob eine Spundwand mit tiefer

Gründung gesetzt oder ein Deich mit einem bis zu 20 Meter breiten Sockel gebaut werden könne, erklärte Planer Maik Blankenburg. Der Deich, der dann im Eigentum und in der Verwaltung des Landes wäre, könnte nur bedingt genutzt werden. Etwa, um darauf Schafe zu weiden, aber nicht für Pferde oder Rinder.

Nun ist es an den Ahlendorfern zu entscheiden, ob sie einen Hochwasserschutz um den Ort auf ihren bisher privaten Grundstücken haben wollen. Zeit haben sie bis zur nächsten Infor- mationsveranstaltung zur Hochwasserschutzplanung am 27. März in Crossen.

Im Disput auf der Floßgrabenbrücke bei Ahlendorf forderten Anwohner auch, dass der Elsterfloßgraben und die Brücken- durchlässe beräumt werden, da- mit im Falle einer Flut von den Grundstücken zurückfließen- des Wasser abfließen kann. Das ist Sache der Gemeinde. Und wird es auch bleiben.

Bürgermeister Uwe Berndt informierte zum Vor-Ort-Termin die Ahlendorfer, dass dem Antrag aus Crossen an den Frei- staat, den Elsterfloßgraben als Denkmal in die Trägerschaft des Landes zu übernehmen, nicht stattgegeben wurde. Damit bleibt der Floßgraben in Thüringen – anders als in Sachsen und Sachsen-Anhalt – ein Gewässer zweiter Ordnung. Eines versicherten die Planer aber in Ahlendorf: „Als Flutgraben wir er bei Hochwasser nicht genutzt.“

Weitere Veranstaltung zu den Landesplanungen zum Hochwasserschutz an der Weißen Elster: in Silbitz am 13. März um 18 Uhr im Kulturhaus in Silbitz und in Crossen am 27. März um 18 Uhr im Kulturhaus.

8.02.2018 Ahlendorf Brücke III Hochwasserschutz-Info durch TULG 

Heute vor-Ort-Termin in Ahlendorf zum Thema "Hochwasserschutz" mit Vertretern der Thüringer Landgesellschaft, insbesonderen auch am Elsterfloßgraben. 6 Mitglieder des Fördervereins waren mit dabei. Diskutiert wurde vor allem das "Für und Wider" eines Deichbaus zwischen Floßgraben und Dorf. Die Anwohner erzählten eigene Erfahrungen mit Hochwasser und diskutieren auch alternative Möglichkeiten. In einer Einwohnerversammlung am 27.2.18 in Crossen soll weiter diskutiert werden.

Im Januar 2018 hat in unserer Mitgliedsgemeinde Stadt Lützen der Bürgermeister Dirk Könnecke die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Uwe Weiß übergeben. Im Namen des Fördervereins bedankte sich der Vorsitzende Frank Thiel bei Herrn Könnecke für die langjährige Zusammenarbeit. Gerade durch die kommunale Wirksamkeit über Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung konnten wir vor Ort einiges auf den Weg bringen. Erinnert seien an Vorträge und Ausstellungen, an unsere Floßgrabenwanderungen oder Vorhaben mit den Landes- und Kreisbehörden wie zum Beispiel die Aufnahme unseres Denkmals in die Regionalplanung Halle. In das Kapitel „Regional bedeutsame Standorte für Kultur und Denkmalpflege“ wurde 2016 der Elsterfloßgraben für den Burgenlandkreis und den Saalekreis neu aufgenommen. Erinnert sei auch an den Besuch der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Frau Prof. Dr. Dalbert, am Elsterfloßgraben in Lützen, wo weitreichende Schritte für das Projekt besprochen wurden. Wir hoffen, dass sich Dirk Könnecke mit seinen Erfahrungen auch in Zukunft in unsere Vereinsarbeit aktiv einbringen wird.

Liebe Elsterfloßgrabenfreundinnen und –freunde,

 

im Rahmen unserer letzten Bustour zur Quelle der Weißen Elster und zu den Muldenberger Flößern hat Prof. Linke vorgeschlagen, für 2018 eventuell eine Fahrt in den Böhmerwald zum Schwarzenberger Schwemmkanal zu unternehmen.

Hier ein paar Webseiten zum Anschauen und Einstimmen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzenbergscher_Schwemmkanal ,

http://www.npsumava.cz/de/5129/6998/clanek/schwarzenberg-fl-kanal/

http://www.ckrumlov.info/docs/de/region_histor_schkan.xml

http://www.ckrumlov.cz/de/region/soucas/t_pladri.htm

 

Wir haben nun eine erste Abfrage gemacht hinsichtlich Kosten für Busfahrt, Übernachtung, Exkursion etc.

Hynek Hladik, der „Schwemm-Directeur“ aus Prachatice, würde sich sehr freuen, uns am Schwarzenberger Schwemmkanal begrüßen zu können. Er würde uns vor Ort an den drei Tagen, die wir einplanen, als sachkundiger Reiseführer zur Verfügung stehen. Zugleich wird er exklusiv für unsere Gruppe gemeinsam mit vier „Schwemmern“ ein Schauflößen durchführen.

 

Ein erster Kostenvoranschlag ohne bisherige verbindliche Bestellung liegt bei etwa 36 Teilnehmern im Bus:

- Busfahrt in den Böhmerwald und Schauschwemme: 75,00 € pro Person

- Zimmerpreis für zwei Übernachtungen pro Person etwa 50,00 bis 60,00 € (mit Frühstück)

 

Als Termin schlagen wir euch vor 28.09. bis 30.09.2018. Wir würden am Freitag ab 8.00 Uhr in Zeitz starten und wären etwa nach 6 h vor Ort. Dort könnte ein kleiner Kennenlern-rundgang stattfinden. Am Sonnabend ist die Exkursion zum Schwemmkanal und die „Schwemme“, also das Flößen mit Scheitholz, vorgesehen. Am Sonntag würden wir nach dem Frühstück die Rückreise antreten.

Wie gesagt, es ist nur eine erste Information, Prof. Linke wird das Reiseprogramm in Zusammenarbeit mit Hynek Hladik noch „verfeinern“.

 

Aber wir benötigen eine vernünftige Kalkulationsgrundlage. Deshalb ist a) die Teilnehmer-zahl wichtig und b) eine gewisse Verbindlichkeit in der Zusage, vor allem wegen der Bestellung der Zimmer im Böhmerwald und des Reisebusses.

 

Deshalb unsere herzliche Bitte für eine Rückmeldung bis zum 19. Januar 2018, mit wie viel Personen ihr an der Fahrt teilnehmen möchtet.

Das kann entweder per Mail, schriftlich (Förderverein Elsterfloßgraben, Am Herrmannschacht 11, 06712 Zeitz) oder per Telefon an Thomas Klöpfel (03441-619420),  erfolgen.

Wir würden dann im Januar eine verbindliche Bestellung auslösen und auch die genauen Kosten mitteilen. Deshalb bitte nicht zu lange zögern und dann die Entscheidung fällen.

 

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen und „Imm´r ä weng Wosser unner´m Scheit“!

 

Euer Dr. Frank Thiel

1.Vorsitzender Förderverein Elsterfloßgraben

Förderverein Elsterfloßgraben e.V.

c/o Dr. Frank Thiel

Am Kirschberg 8

39122 Magdeburg
Mail: elsterflossgraben[at]gmx.net

Geschäftsstelle

Am Herrmannschacht 11

06712 Zeitz

Mo - Fr von 9:00 - 12:00 Uhr

Fon:  03441-61 94 20

Mail: elsterflossgraben[at]gmx.de

unterstützt durch